Infrarotsauna: Tiefenwirkung hilft auch bei Hautproblemen
Da die Infrarotsauna lediglich Tiefenwärme erzeugt, ist sie sehr sanft für den Organismus und deshalb für hitzeempfindliche Menschen besonders geeignet. Auch Akne oder andere Hautprobleme können durch die Infrarotsauna positiv beeinflusst werden.
Die meisten Menschen gehen zum Schwitzen in die nordische Sauna: Hier sorgt ein Ofen für richtig heiße Temperaturen. In einer Infrarotsauna hingegen sind es elektromagnetische Wellen, die die Hitze produzieren. Der Vorteil der Tiefenwärme ist, dass sie gut fünf Millimeter in unsere Haut eindringen kann und damit den ganzen Körper sanft erhitzt. Das Schwitzen soll deshalb auch gesünder sein.
So schont die Tiefenwärme den Organismus
In einer herkömmlichen Sauna herrschen in der Regel Temperaturen zwischen 75 und 100 Grad Celsius, um die Besucher ins Schwitzen zu bringen: Das kann den Kreislauf belasten. In der Infrarotsauna fängt der Schweiß hingegen schon bei 35 bis 45 Grad Celsius zu fließen an. Das liegt daran, dass die Strahlen nicht nur die Hautoberfläche erwärmen, sondern auch die tiefer gelegenen Gewebeschichten. Es heißt, dass man bei einem Infrarot-Saunagang fast doppelt soviel Schweiß verliert wie in der nordischen Sauna.
Infrarotsauna ist empfehlenswert - besonders bei Hautproblemen
Schwitzen ist gesund: Es stärkt nicht nur die Abwehrkräfte und schützt deshalb vor Erkältungen - auch Hautprobleme können mit einer Schwitzkur verbessert werden: Hautpartikel und Bakterien werden beim Schwitzen einfach weggespült - wie bei einer schonenden Hautreinigung. Menschen, die an Ekzemen, Akne oder Neurodermitis leiden, sollten laut Experten deshalb häufiger saunieren. Die Infrarotsauna kann jedoch noch mehr: Dank der Tiefenwärme wird unsere Körpertemperatur auf bis zu 38,5 Grad Celsius erhöht. Dieser künstliche Fiebereffekt erhöht die Aktivität unserer weißen Blutkörperchen und Viren und Bakterien können abgetötet werden. Auch unsere Nieren profitieren von der Tiefenwärme, denn der Körper scheidet durch das Schwitzen mehr Giftstoffe aus. Zudem hilft sie gegen Verspannungen, Gelenkentzündungen und lockert die Atemwege.
Infrarotsauna gibt es ebenfalls für Zuhause
Wer lieber Zuhause sauniert, der muss nicht auf eine Infrarotsauna verzichten. Mittlerweile gibt es die Infrarotkabinen auch für den Heimbedarf. Auch wenn sie ein wenig teurer sind als die nordischen Schwitzhütten: Da der Energieverbrauch wesentlich geringer ist, sollten sich die Mehrkosten jedoch bald reingeschwitzt haben.